HALLO FRÜHLING.

Egal ob wiederverwendbare Takeaway-Boxen, ein Co-Working Space für Social Startups oder Post-Its, die eingepflanzt werden können. Innovative Ideen kamen beim Pitch-Event auf dem MünchnerStiftungsFrühling (MSF) nicht zu kurz. 20 engagierte Teams stellten sich am 23. März der Herausforderung, ihre Ideen in 90-sekündige Pitches verpackt vor unserer Jury und einem gespannten Publikum zu präsentieren.

Pitch and WIN!

Am Ende des Pitchfestivals, welches wir in Kooperation mit der BMW Foundation Herbert Quandt im Doppelkegel der BMW Welt veranstalteten, gab es drei glückliche GewinnerInnen: Ellen Schmidtko von soulcraftdesigns räumte den Geldpreis über 1000 Euro ab und überzeugte durch Machbarkeit sowie die bereits erzielte gesellschaftliche Wirkung ihres Projektes. Außerdem erhielten Marcel Bischofberger und Lasse Münstermann von Berg und Mental sowie Kai Schmidt von CDF jeweils einen Voucher für unsere Gründungsförderung im Wert von 2000 Euro und werden nun für ein halbes Jahr in das SEA:incubate Programm aufgenommen.

Die Jury bestand aus: Anne Dörner (Social Entrepreneurship Akademie), Dr. Robert Jenke (Dr. Jenke Consulting), Dr. Thomas Leeb (BMW Foundation Herbert Quandt), Amelie Mertin (Impact Hub München) und Maria Prahl (Working Between Cultures).

Teams: Das Versandexperiment, Convex_us, m-bazaar, Berg und Mental, Mana – Coworking, Curatorium Altern gestalten gGmbH, letsact, CDF, aquaba, cyfract, soulcraftdesigns, careconcept, Lightning Talks Munich, TU eMpower Africa e.V., C.O.N. SONANZA e.V., Ujeta Wasserfilter, deinNachbar e.V., Campus di Monaco – Internationale Montessorischule München, Rebento, Plant A Note – Wir lassen Ideen wachsen

Networking, networking und noch mehr networking

Zwischen den Pitches und der Preisverleihung wurde fleißig genetzwerkt. Während sich an den Messeständen die Teams untereinander und mit dem Publikum austauschten, untermalte die Band KENA mit ihrer Live-Performance die Mittagspause. Die Teams erhielten wertvollen Input und spannende Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer Projekte.

Erfolgreich Scheitern: Vom gekonnten Hüftschwung über Musik bis hin zu brennenden Autos

Der Nachmittag widmete sich dem Thema „Erfolgreich Scheitern“. Durch eine Auflockerungsübung mit Hüftschwung wurde dem Publikum gezeigt, dass beim souveränen Umgang mit Scheitern immer auch eine Prise Humor notwendig ist. Dr. Robert Redweik teilte als Gastsprecher seine Erfahrungen und erzählte bildhaft, wie sowohl seine Karriere als Entrepreneur als auch als Musiker einen gekonnten Umgang mit Rückschlägen verlangte. Abschließend berichteten Personen aus dem Publikum, unter anderem von brennenden Autos und missglückten Bewerbungsgesprächen.

Zukunft und Innovation: Aber nicht ohne Resilienz!

Eins hatten alle Anekdoten gemeinsam – die Konfrontation mit dem Scheitern erweiterte den Erfahrungsschatz und die SprecherInnen konnten daran wachsen. Bei unserer Auftaktveranstaltung zum MünchnerStiftungsFrühling feierten wir also all die Lernerfahrungen, welche uns ohne das Scheitern oftmals vorenthalten blieben. Neue, innovative und zukunftsträchtige Ideen für Gesellschaft, Bildung, Integration, Demokratie und Umwelt erfordern ein hohes Maß an Resilienz. Umso wichtiger ist es deshalb für Social Entrepreneurs, den richtigen Umgang mit dem Scheitern zu lernen, um die langfristige Beständigkeit ihrer Projekte zu garantieren. Oder um es mit den Worten von Robert Redweik auszudrücken: „Give life a chance to fail”.

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